Garten-Messe München

Kreative Floristinnen der Berufsschule III in Kempten begeistern auf Garten-Messe in München

München, 29. Februar 2024 – Die Klasse Flo12 im Bereich Floristik der Berufsschule 3 in Kempten hat auf der diesjährigen Garten-Messe in München beim Publikum Frühlingsgefühle ausgelöst! Unter der Leitung ihrer Fachlehrerin Andrea Demmel präsentierten die Schülerinnen selbst kreierte Werkstücke mit frischen und auch getrockneten Blumen in Form einer Bühnenshow.
Schon im Vorfeld hatten die Schülerinnen die Gelegenheit, im Theorieunterricht florale Raumobjekte zu entwerfen, hauptsächlich aus Natur- und Recyclematerialien. Dabei vermieden sie bewusst den herkömmlichen Steckschaum und setzten auf alternative Steckhilfen.
Auf der Messebühne entstanden in der praktischen Umsetzung faszinierende Kunstwerke, die die Kreativität und das handwerkliche Geschick der Schülerinnen widerspiegelten:
Ein Beispiel ist der schwebende Schirm aus Birkenzweigen, der mit blauen Traubenhyazinthen geschmückt war. Dieses Werkstück wurde von Paula Eicher geschaffen, die als Basis einen alten, kaputten Regenschirm nutzte.
Juliane Schneider und Maike Schneider beeindruckten mit ihren Werkstücken, die aus wild am Waldesrand wachsenden Clematisranken hergestellt wurden. Frische Frühlingsblumen konnten in den darin befestigten Reagenzgläsern ihre Wirkung zeigen.
Natalie Fink gestaltete ein Birkenobjekt, das sich ideal als Raumteiler für Büros oder Verkaufsräume eignet und mit einer bunten Auswahl an frischen Frühlingsblumen begeisterte.
Inspiriert vom Lied „Für immer Frühling“ von Soffie, kreierte Elisa Pfefferle einen Planeten in Gestalt eines goldenen Saturns, der mit bunten Trockenblumen bestückt war und eine bessere Welt symbolisieren sollte.
Megan Wewel präsentierte den „Kreislauf des Grashalmes“ mit einem schwebenden Erdsieb, das mit trockenen Grashalmen und anderen Materialien gefüllt war.
Kristina Kürten zauberte einen Baum aus Schleierkraut, der als Raumschmuck für besondere Anlässe wie freie Trauungen geeignet ist.
Lina Steiner entwarf gemeinsam mit ihrem Vater ein kunterbuntes Rahmen-Objekt aus Holz, das Reh- und Hirschschädel sowie mit Pailletten ummantelte Vasen beinhaltete und mit frischen Blumen gefüllt war.
Als Übung für die Abschlussprüfung fertigten Jolina Besler und Johanna Sens eine frühlingshafte Gefäßfüllung und einen kontrastreichen Strauß an, um bestimmte gestalterische Gesetze, die in der Floristik umgesetzt werden, zu demonstrieren.
Die Bühnenshow der Klasse Floristen 12/Abschlussklasse der Berufsschule III in Kempten war ein voller Erfolg und zeigte eindrucksvoll das Talent und die Kreativität der jungen Floristinnen. Andrea Demmel und ihre Schülerinnen haben bewiesen, dass Floristik weit mehr ist als nur das Arrangieren von Blumen – es ist eine Kunstform, die Natur und Kreativität miteinander verbindet.