Bad Wörishofen – Die von viel handwerklichem Geschick und Stilgefühl geprägte Welt der floralen Möglichkeiten für Gebinde, Deko, Tisch-, Trauer oder Hochzeitsschmuck war jüngst in den Kneippstädter Kunstwerken zu erleben.
Neun Absolventinnen der Floristen-Ausbildung an der Berufsschule III in Kempten präsentierten ihre Abschlussarbeiten zum Ende ihrer Gesellinnenzeit und zeigten damit, was Floristenkunst kann und welche Gestecke man heutzutage so im Köcher hat. Die Kunstwerke wurden für ein paar Tage zum Elysium der Blumenkunst, zum Paradies für junge
Kreativkünstlerinnen und zum Duft- und Überraschungsgarten einer Dekorationskunst für jeden Anlass. Apropos Anlass: die aktuelle Sanierung der Kemptener
Berufsschule hat dem Kunstverein diese schönste aller Bescherungen ermöglicht: Aufgrund zufälliger persönlicher Kontakte zwischen dem Kemptener Schulleiter Dr. Michael Vögele, der in Stockheim lebt, und Kunstvereinsvorsitzendem Peter Schmid kam diese außergewöhnliche Exponate-Schau zustande. Sie war das Ergebnis der am selben Tag in den Kunstwerken abgelegten Prüfungen, wie der Schulleiter berichtete.
Gut hundert Gäste wohnten der Freisprechungsfeier bei, die vor allem sehr individuelle Ansprachen mit vielen persönlichen Dankes- und Lobesworten und die Übergabe der Zeugnisse umfasste. Die neun examinierten Damen Marianna Baas, Leonie Bader, Alina Jäckel, Svenja Großmann, Isabel Schwarz, Marjna Staimer, Heidi Reichart, Nele Stenzel und Aylin Marklewitz sowie der Schulleiter, sichtlich stolz auf „seine“ Floristenabteilung und Klassenlehrerin Andrea Demmel, nahmen glücklich den Beifall der Freunde, Verwandten, Kollegen und Ausbilder entgegen