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Start des Erasmusprojekts - Vorbereitungsfahrt nach Craon/Frankreich

Start des Erasmusprojekts - Vorbereitungsfahrt nach Craon/Frankreich

Das Erasmusprojekt für die Schüler der Landwirtschaft vom 11. bis 25. März 2018 wurde mit einer Vorbereitungsfahrt seitens der Berufsschule III Kempten von Sonntag, 17. Dez. bis Dienstag, 19. Dezember 2017 durchgeführt. Teilnehmer waren:

  • Herr StD Karl Liebherr, Manager des Erasmus+-Projekts seitens der Berufsschule III Kempten
  • Herr Konrad Huger, 1. Vorsitzender des deutsch-französischen Freundeskreis Buchenberg e.V.
  • Herr OStD Hans Etzler, Schulleiter der Berufsschule III Kempten

Am Montag, 18.12.2017 wurden die wesentlichen Fragen zur Durchführung und Organisation des Auslandspraktikums für die Schüler der Berufsschule III Kempten vor Ort erörtert.

Nach dem ersten Zusammentreffen mit Frau Nicole Pesché, deutsch-französisches Partnerschaftskomité um 10:00 Uhr stellte die Schulleiterin, Frau Karine Bougeard begleitet vom Vorstand des Maison Familiale Rurale (MFR) zunächst ihre Schule mit Internat vor.

Danach fand die Besichtigung eines der Praktikumsbetriebe in der Umgebung von Craon statt, um sich ein Bild von den zukünftigen Einsatzfeldern für die deutschen Praktikanten im März 2018 zu machen.

Zurück in der Schule gab es ein gemeinsames Mittagessen nach französischer Art. Anschließend konnten Schulleiter Herr Hans Etzler und Projekt-Manager Herr Karl Liebherr ihre Schule per Powerpoint vorstellen und mit der neuen Schulleiterin Frau Karine Bougeard und ihrem Lehrerteam Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Ausbildung beider Länder im Ausbildungsberuf Landwirt austauschen.

Der weitere Nachmittag diente der Präzisierung des gesamten Ablaufs des Aufenthalts der deutschen Schüler von der Ankunft bis zur Abfahrt. Somit steht einem erfolgreichen Praktikumsprojekt nichts mehr im Wege.

 

Vorbereitung der Praktikanten für Frankreich

Alle Schülerinnen und Schüler der Landwirtschaft wurden aufgerufen sich für das Praktikum in Frankreich zu bewerben, dieser Aufforderung kamen 50 nach. Klare Kriterien, die alle Schüler kannten, waren für die Auswahl definiert. Erste Priorität zur Mitfahrt hatten die SchülerInnen der Abschlussklasse L12. Danach kamen die SchülerInnen der L 11 zum Zug, die nächstes Jahr ihre Ausbildung in einem anderen Landkreis absolvieren, des Weiteren noch SchülerInnen aus dem BGJ.

30 Bewerbungen konnten berücksichtigt werden und diese angehenden Praktikantinnen und Praktikanten wurden 1 Tag lang auf diese Herausforderung vorbereitet. Themen waren: Was muss ich nach Frankreich mitnehmen? Was erwartet mich auf dem landwirtschaftlichen Betrieb bzw. in der Gastfamilie? Was muss ich tun bei auftretenden Schwierigkeiten? Einführung in den Grundwortschatz der französischen Sprache.

                                      

                                       

 

Jetzt wird es ernst – wir fahren nach Frankreich

Am Sonntagabend war es soweit. Die Nachtfahrt nach Craon startete um 18:00 Uhr in Kempten. Gesellig ging es zu im Bus bis ca. 24:00 Uhr, danach kehrte Nachtruhe ein. Erstaunlich viele konnten schlafen und wachten erst 200 km nach Paris wieder auf, als es zum Frühstück ging. Gegen 11:00 Uhr trafen wir in Craon an der Schule MFR ein.

                                       

                   

 

Empfang an der Schule MFR und beim Bürgermeister der Stadt Craon

An der Partnerschule war bereits alles hergerichtet für unseren Empfang. Die Direktorin Madame Karine Bougeard übernahm die Begrüßung und informierte uns über die Ausbildung an ihrer Schule zum Landwirt sowie über die Landwirtschaft in der Region Mayenne (Partnerregion von Schwaben). Anschließend wurden wir vom Bürgermeister der Stadt Craon empfangen. Nach einer kurzen Erklärung der Stadtgeschichte gab es einen Stehempfang mit Sekt-Orange. Das fängt ja schon mal gut an. Ein köstliches 3-Gänge-Menü erwartete uns anschließend an der Schule, das wir im Speisesaal serviert bekamen. So gestärkt konnte es losgehen.

                                       

                                       

                                       

                                        

                                       

                                       

 

Französische Landwirte holen die Schüler ab

Etwas angespannt wirkten die deutschen SchülerInnen schon, als sie von den französischen Landwirten persönlich abgeholt wurden. Wie werden die nächsten 12 Tage verlaufen? Wird es Probleme mit der Sprache geben? Wie sieht der Betrieb aus?

                                       

 

Unterwegs mit den Praktikumsgebern

Bereits am ersten Wochenende erkundeten einige französische Landwirte mit den deutschen Praktikanten die möglichen Freizeitaktivitäten in der Region. Lustig ging es zu beim Bouwlen, beim Kartfahren und in einigen Kneipen.

                                       

                                      

                                      

 

Freundliche Aufnahme der Praktikanten in Frankreich

Folgende Bilder zeigen die Praktikanten auf den französischen Höfen. Es gehört schon eine Portion Mut dazu, ohne Französischkenntnisse, jedoch mit Englischgrundlagen, für 2 Wochen auf sich allein gestellt, diese Situation zu meistern. Alle SchülerInnen fühlten sich in den Gastfamilien sehr wohl. Ein großer Vorteil der deutschen Teilnehmer war, dass sie den Tagesablauf mit allen anfallenden Arbeiten auf einem Bauernhof mit Milchkühen kannten, so bereitete es keinem/keiner eine Schwierigkeit, sich dort arbeitstechnisch einzubringen.

                                       

                                          

                                       

                                       

                                       

                                       

                                       

                                        

                   

 

Impressionen der französischen Landwirtschaft

Jede Landschaft bzw. Region spiegelt sich in der Landbewirtschaftung wieder. In der Mayenne bzw. dem Gebiet um Craon wird auf Grund des Klimas, der Geländeausformung sowie der Bodenart traditionell Rinderhaltung (Milch und Mast) betrieben. Diese Region ist somit ideal für einen Austausch von Allgäuer Junglandwirten.

                                       

                                       

                                       

                                       

                                       

                                       

                                       

                                       

                                       

 

Zurück vom Praktikum

12 Tage Praktikum auf einem französischen Milchviehbetrieb gingen wie im Flug vorbei. Viele neue Eindrücke und Erfahrungen mussten somit sofort beim ersten Wiedersehen ausgetauscht werden. Trotz der kurzen Zeit entwickelte sich bei vielen eine freundschaftliche Verbindung zur französischen Familie, so manchem/mancher fiel der Abschied von den Gastgebern sehr schwer. Im kommenden Herbst, so haben einige Bauernfamilien versprochen, werden sie ihre Praktikanten auf deren Allgäuer Höfen besuchen kommen. Das ist gelungene „Völkerverständigung“.

                                       

                                       

                                       

                                       

                                       

                                       

                                       

                                       

                                       

 

Freizeit und Kulturprogramm

Der Samstag und Sonntag diente der Entspannung bzw. um Land und Kultur näher kennen zu lernen. Die Jugendherberge in Cancale war der Ausgangspunkt für weitere Erkundungen. Besichtigt wurde eine Austernfarm, natürlich mit Verkostung dieser köstlichen Meeresfrucht, das Gezeitenkraftwerk Usine marémotrice de la Rance in der Nähe von San Malo und die Insel Mont-Saint-Michel mit der gewaltigen Abtei. Am Abend wurde im Bistro der Jugendherberge bei Musik und Spiel kräftig gefeiert. Die Rückfahrt nach Kempten führte uns noch nach Paris. Eine kleine Stadtrundfahrt, ein Eiffelturmbesuch, ein kulinarisches 3-Gänge-Menue und eine Nachtfahrt auf der Seine mit einem Bateaux Mouches rundete die erlebnisreiche Zeit ab. Wohlbehalten und mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen erreichten wir am Montag gegen 10:00 Uhr Kempten.

                                       

                                       

                                       

 

 

 

 

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